Meine ersten Eindrücke von Google+
Mit Google + greife ich heute hier ein Thema auf, das eigentlich mit Suchmaschinenoptimierung nicht direkt zu tun hat – aber weil’s von Google kommt…Und weil es wohl auch ein Erfolg ist, wie die Umfrage von Gretus bei seo-united auch zeigt: Fast die Hälfte der Nutzer sind der Meinung, dass sie Google+ in Zukunft in vollem Umfang nutzen werden.
Eine hohe Zahl, wenn man berücksichtigt, dass das wahrscheinlich auf Kosten der sonst so beliebten Facebook-Aktivitäten gehen wird. Das zeigen auch die User-Zahlen vom Facebook-Friend-Exporter: Am 9. Juni knapp 6 000 User (Quelle), am 4. Juli bereits über 22 000 User. Mit dem Facebook-Friend-Exporter kann man seine Freunde von Facebook (nach Google+) exportieren.
Vorweg. Mir gefällt’s auch. “I like” würde man sagen. Beeindruckend ist, wie komplett Google dieses plus gebaut hat. Fast Dinge, die ich aus Facebook, Twitter und Foursquare schätze ist hier vereint. Wir haben alle lange nach Tools gesucht, die das Posten in den diversen Plattformen vereinfacht - aber dieser Weg ist viel charmanter: Einfach eine neue Plattform bauen!
Fotos, Standorte, Postings – alles in einem. Die Zukunft kann man sich schon ausmalen: Dokumente zeitgleich bearbeiten und teilen. Öffentliche Nachrichtenquellen und Unternehmen hinzufügen und das Mail-Programm ist auch schon da. Klingt doch toll.
Die Ausgabe der eigenen Posts einfach steuern ist mit den Circles gut möglich. Das scheint bei den meisten Usern mit Abstand das beliebteste Feature zu sein, wie die Umfrage zeigt. Und mit Sparks ergibt sich die Chance Themen zu folgen, unabhängig vom Autoren. Folgt man den Ideen von +Dirk Baranek dann könnte Google+ auch noch Plattformen wie Posterous ablösen. Klingt doch toll.
Meine Bedenken…. Ich stelle bereits jetzt fest, wie schnell Google die Daten aus dem Web eindeutig mir zuordnen kann. Daraus lassen sich für die Zukunft natürlich Profile erstellen und die sind sicherlich für viele Anwendungen spannend – ob die immer zu unserem Wohl sein werden? Klingt nicht so toll – aber vielleicht lässt sich hier noch was ändern.

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