Lange Zeit hat es danach ausgesehen, dass sich die Suchmaschinenoptimierung als Branche etabliert hat. Die Diskussionen kreisen um Qualitätsprüfsiegel, man hinterfragt nicht mehr die Daseinsberechtigung.
Doch in den USA wird wieder quergeschossen – der in den USA berühmte Blogger Derek Powazek (1,5 Millionen Treffer bei Google) hat in einem Post Suchmaschinenoptimierer als Spammer, Übeltäter und Opportunisten beschimpft:
Look under the hood of any SEO plan and you’ll find advice like this: make sure to use keywords in the headline, use proper formatting, provide summaries of the content, include links to relevant information. All of this is a good idea, and none of it is a secret. It’s so obvious, anyone who pays for it is a fool.
Jeder, der für SEO zahlt, ein Narr? Das ließen die etablierten SEOs natürlich nicht auf sich sitzen – Kommentare und offene Briefe folgten. Und die brachten einige interessante Aspekte PRO SEO – wie z.B. Arthur Colemann von Aboutonlinematters. Er betont den deutlichen Unterschied zwischen User- und Suchmaschinennutzen, um die SEOs als essentielle Experten zu positionieren. Und er hat einige interessante Argumente, warum SEO wirklich wichtig ist:
1) Metadaten gibt es nur, weil es Suchmaschinen gibt. User brauchen sie kaum. Die Pflege der Meta-Tags ist die simpelste Form der Suchmaschinenoptimierung. Meistens ist die Marketing-Abteilung dafür zuständig. Doch wieviele Marketing-Fachleute wissen, wie die Suchmaschinen mit Meta-Tags umgehen? Und dass beim Title-Tag nach 65 Zeichen Schluss ist und die Benennung der Backlinks eine ausgesprochen wichtige Rolle spielt?
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