Yandex verzichtet auf Link-Bewertung beim Ranking

Links, Links, Links – das sind die Ranking-Faktoren, die bei der Suchmaschinenoptimierung eigentlich entscheiden. Nicht selten hatte man den Eindruck, dass viele SEOs die Bedeutung der On-Page-Optimierung zwar immer wieder anführen, dass sie aber eigentlich selbst nicht so richtig daran glaubten.
Obwohl es immer wieder Probleme mit Link Spam gibt, setzt Google weiterhin auf die Verlinkung als Signal dafür, ob eine Website für das Suchwort passt und ob sie relevant ist. (wie z.B. die MOZ Reports regelmäßig zeigen). Je mehr relevante Links aus dem Themenbereich, desto höher rankt die Website für das Suchwort. Das gilt für alle Websites – ganz gleich, ob es sich um z.B. um einen Online-Shop oder ein Info-Site handelt.

Link-Spam wird wertlos

Die russische Suchmaschine Yandex hat bei seinem Ranking-Konzept diesen Pfad der einheitlichen Bewertung verlassen. Seit März 2014 verzichtet die Betreiber in einigen Sparten bei kommerziellen Websites (in der Region Moskau) darauf, Links beim Ranking einzubeziehen. Grund dafür ist, dass gerade bei kommerziellen Websites im russischprachigen Raum die meisten Links purer Spam sind, so Yandex Head of Web Search Alexander Sadovsky kürzlich in einem Interview.

Userverhalten wird stärker einbezogen

Stattdessen setzt  Yandex auf die Analyse des Userverhaltens. Sadovskys Meinung nach wird diese Entscheidung zur Folge haben, dass sich die russischen SEOs nun mehr auf Inhalte, Usability und SEM konzentrieren werden, was dem User zu Gute kommen wird. Das ist zwar nicht ganz abwegig, aber schon kleine Analysen zeigen, dass etwa eine transparente Navigation Vorteile bringt, dass aber auch über den Listen-Platz entscheidet, ob man bei Yandex Werbungskunde ist, oder nicht. Ob das die bessere Strategie ist? Noch dazu wird bereits spekuliert, dass sich die Spam-Links-Verkäufer nun umorientieren auf die Manipulation des Userverhaltens….

 

 

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3 Kommentare zu “Yandex verzichtet auf Link-Bewertung beim Ranking”

  1. Mathias  on August 11th, 2014

    mit dieser Maßnahme werden es neue Seiten extrem schwer haben, gefunden zu werden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich google anschließen wird, denn google hält sehr viel von Links und Erwähnungen, um die die Qualität zu bewerten.

  2. adela.schneider  on August 11th, 2014

    Ja, genau die Frage stellt sich natürlich, wie neue Seiten in die Trefferlisten kommen. Das hält Sadovsky aber nicht für problematisch: Man müsse nur Traffic auf anderen Wegen generieren. Klingt aber nicht so überzeugend.

  3. Sabienes  on August 19th, 2014

    Diese Russen sind ja ganz schön pragmatisch!
    Das Vorgehen wird Vor- und Nachteile haben. Allerdings bin ich der Überzeugung, dass die qualitsfördernden Maßnahmen von Google hauptsächlich die eigene Werbung fördern soll.
    Sabienes


Kommentare