SEO-Analyse-Tools – ein Interview mit Björn Instinsky von SEOlytics

Seo-gold: Herr Instinsky, können Sie sich Ihren Lesern kurz vorstellen?

BI: Mein Name ist Björn Instinsky und ich verantworte das Marketing bei der SEOlytics GmbH, dem Hersteller einer SEO Controlling Software aus Hamburg.

SG: Was kann SEOlytics?
SEOlytics unterstützt die Nutzer beim Monitoring der eigenen SEO-Aktivitäten und natürlich auch Agenturen, die ein Kunde mit dem Thema SEO beauftragt hat. Mit SEOlytics kann der User die Sichtbarkeit und Performance der eigenen Webseite analysieren, eigene Keywords monitoren, versteckte Potenziale identifizieren und Mitbewerber im Auge behalten.
Die wichtigsten Funktionen der Software sind in Schlagwörtern: Sichtbarkeitsanalysen, Keywordmonitoring (auch international), SEM-Screening, Potenzialanalyse, Backlinkstrukturanalyse, Wettbewerbsanalysen und Linkbuilding.

SG: Wer braucht ein SEO-Analyse Tool?
BI: Wir haben vor allem Online-Marketer und Geschäftsführer im Fokus. Im Prinzip sollte aber jeder, der im Internet eine Dienstleitung oder ein Produkt vertreibt ein SEO-Controlling Tool in der Anwendung haben. Denn nur so kann man sinnvolle SEO-Maßnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass dass sein Angebot von möglichst vielen Interessenten online gefunden wird.

SG: Welche Messgrößen halten Sie für die wichtigsten? Und warum?
BI: Zu den wichtigsten Messgrößen gehört sicherlich die Sichtbarkeit einer Website gemessen an einem Visibility-Index (z.B. SEOlytics Visibility Rank). Dieser Index gibt einem Auskunft darüber, wie sichtbar die eigene Website im Vergleich zu anderen Mitbewerbern im deutschen Web ist.

Das ist ein wichtiger Anhaltspunkt dafür, wie gut die eigene Domain von potenziellen Kunden gefunden wird. Der Index setzt sich zusammen aus der Anzahl der Keyword-Platzierungen bei Google, den Platzierungen der einzelnen Keywords selbst sowie deren jeweiligem Suchvolumen und deren CPCs (Cost Per Click).
Somit erhält man auch zusätzlich Auskunft darüber, welches die wichtigen und weniger wichtigen Keywords der eigenen Domain sind (unterschieden nach hohen und geringen Suchvolumen).

Eine weitere wichtige Messgröße ist die „SERP-Verteilung“ der eigenen Keywords. SERP bedeutet „Search Engine Result Page“, mit diesem Begriff wird die einzelne Ergebnisseite bei Google & Co. bezeichnet. Mit Hilfe der Verteilung des eigenen Keyword-Sets auf die einzelnen Ergebnisseiten lässt sich erkennen, wo man mit welchen Keywords positioniert ist und wo noch Potenziale (Seiten 2 und 3, etc.) liegen, die in Zukunft angegangen werden können.

Abschließend sei vielleicht noch die Backlinkstruktur als Indikator für die externe Verlinkung der eigenen Seite genannt.

SG: Es gibt ja zahlreiche unterschiedliche SEO-Tools. Auf welche Kriterien sollte man Ihrer Meinung nach bei der Auswahl achten?
BI: Die Entscheidungsgrundlage für die Anschaffung eines SEO-Tools sollte immer auf einer ausführlichen internen Bedarfsanalyse basieren. Es geht also darum, sich genau zu fragen, wie und wofür möchte ich das Tool nutzen und in welchem Umfang? Wichtig ist auch zu hinterfragen, welche personellen Ressourcen zur Verfügung stehen, die sich intensiv mit den Daten, die man aus einem SEO Controlling Tool gewinnt, auseinandersetzen können und weitere Maßnahmen planen.

Schlussendlich sollte man anhand des Bedarfskataloges, den man im besten Fall im Vorfeld erstellt hat, vergleichen, bei welchem Anbieter der Bedarf am umfassendsten und zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllt wird. Viele Anbieter stellen potenziellen Nutzern die Software auch oftmals in einem umfassenden Test im Vorfeld zur Verfügung, damit jeder potenzielle Nutzer selbst testen kann, welche Software am besten zu seinem Bedarf passt.

SG:Welche Entwicklungen im SEO-Bereich halten Sie für besonders bemerkenswert? Wohin bewegt sich die Suchmaschinenoptimierung in nächster Zeit?

BI: Ich denke die Vorstellung von Google Instant Search hat bereits deutlich gemacht, wie wichtig personalisierte Suchergebnisse werden. Die Entwicklung in diesem Bereich und auch die Entwicklung im Bereich der lokalisierten und branchenbezogenen Darstellung der Suchergebnisse (Universal Search) halte ich für sehr interessant und hoch spannend.

Der Weg der Suchmaschinenoptimierung wir in der nahen Zukunft dahin gehen, auf die neuen Entwicklungen bei Google & Co. in Hinsicht lokalisierter und vor allem personalisierter Suchergebnisse adäquat zu reagieren und der zunehmenden Bedeutung von Keyword-Vorschlägen bei der Suche  gerecht zu werden.

SG: Vielen Dank für das Interview!

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5 Kommentare zu “SEO-Analyse-Tools – ein Interview mit Björn Instinsky von SEOlytics”

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  2. SEO-Analyse-Tools – ein Interview mit Björn Instinsky von …  on Oktober 21st, 2010

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  3. SEO-Analyse-Tools – ein Interview mit Björn Instinsky von SEOlytics | seo-gold.de - SEO und Business - sitemap-online  on Mai 20th, 2011

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  4. Bjoern instinsky | Changeyourwate  on Juli 31st, 2012

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  5. Christoph (was-ist-seo.biz)  on Juli 17th, 2013

    Über SEOlytics haben wir auch einen aussagekräftigen Artikel über die SEO-Software erstellt. Für interessierte Leser gerne der Link dazu: http://www.was-ist-seo.biz/tools/seolytics-seo-performance-messen/. In jedem Fall lohnt es sich, alle großen SEO-Tools erst einmal genau anzusehen und dabei den eigenen Bedarf abzustecken. Gut ist, dass man meistens kostenfreie Trials etc. nutzen kann. In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen und Testen!


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