Panda-Update: Google auf der Jagd nach schlechtem Content

Alarm für Content Farmen: Mit dem aktuellen Update “Panda” bläst Google zur Jagd auf Websites mit schlechter Content-Qualität. Rund 12 % der Suchanfragen werden von dem aktuellen Update betroffen sein – also keine Randerscheinung. Abgestraft werden nicht nur reine Spam-Websites – für die Verbannung in hintere Reihen reicht es schon aus, wenn ein Teil des Contents den Google-Qualitätskriterien nicht entspricht.

Was heißt denn nach Google Content Qualität? Hier liefert Google nur eine Negativliste:

  • seichter Content (zu wenig Informationstiefe oder zu wenig Infos allgemein)
  • schlecht geschriebener Content
  • von anderen Websites kopierter Content
  • Content, der nicht nützlich ist

Google belohnt also selbst geschriebenen, nützlichen Content mit ausreichend Informationen in guter Sprachqualität.

Nur, wie will Google das messen? In einem Interview mit dem wired-magazin reißen die Google-Qualitätswächter Amit Singhal und Matt Cutts die Vorgehensweise kurz an: Zunächst wurden Tester beauftragt, Seiten als glaubwürdig oder nicht einzustufen, daraus wurde dann ein Fragenkatalog entwickelt, der die Basis eines Algorithmus bildet. Nur, welche Signale kann der Algorithmus aufnehmen? Hierzu hat Gretus von seounited.de ein paar Anhaltspunkte zusammengetragen:

  • Länge eines Textes: Zu kurz deutet auf wenig Infos hin.
  • Strukturierung eines Textes: Ganz typisch für schnell zusammengeschriebene Texte: einfach nur Fließtext ohne Strukturierung (Fettung, Überschriften, Bulletpoints).
  • Thema des Textes zu spezifisch: Spam setzt auf Longtail-Keywords, deswegen sind sie häufig auf Keyword-Phrasen optimiert.
  • Verwendung/Nichtverwendung von Keywords: Auf der einen Seite sind stupide Keywordwiederholungen ein gutes Indiz für Spam. Auf der anderen Seite zeugt das Fehlen wichtiger Begriffe aus dem Themenbereich davon, dass hier schnell ein Text ohne tieferes Verständnis für das Thema zusammengeschrieben wurde.

Das sind nur die reinen Text-Faktoren, dazu werden sicher noch andere On-und Off-Page-Faktoren hinzukommen, wie Rand Fishkin vermutet:

  • Userdaten, wie z.B. die Verweildauer auf der Seite, die Click-through-rate.
  • Analyse des Content mit Lesbarkeitsindex, Analyse der Einzigartigkeit des Content und vielleicht der attraktiven optischen Präsentation.

Die Untersuchungen der Auswirkungen, des bisher nur auf Google.com umgesetzten updates, von Rand Fishkin und Johannes Beus, zeigen noch keine einheitliche Tendenz.

Etwas vage bleibt das Panda-Update irgendwie schon. Ist es Google tatsächlich gelungen, Content-Qualität (außerhalb der Bewertung der Verlinkung)  besser messbar zu machen? Oder ist es nur “heiße Luft” wie es Martin Mißfeldt formuliert, der vermutet, dass es sich hierbei nur um eine Verschärfung bei der Ermittlung von “Duplicate Content” handelt?

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51 Kommentare zu “Panda-Update: Google auf der Jagd nach schlechtem Content”

  1. Andre Ank  on August 18th, 2016

    Die Änderung wird implementiert, um “niedrige Qualität” Inhalt, oder in anderen Worten zu beseitigen, Spam-Inhalte versuchen, in den Suchmaschinen Rang. Sie müssen verstehen, dass Google nur ihr Bestes versuchen, Ergebnisse bei der Beseitigung, die nicht relevant sind oder nicht sinnvoll , weil die Nutzer zufrieden angefordert.

    Der Panda Update-Sites wie Mahalo, Ezineartikel betroffen, Wisegeek und vielen anderen Websites. Ich persönlich war überrascht, dass Artikel Ezine betroffen war, weil sie über schauen Sie und bearbeiten ihre Artikel (sie lehnen auch einige) – wenn auch vielleicht ganz locker. Jetzt sagte sie, dass sie mit den Artikeln strenger sein werden sie zu akzeptieren sind. Folgen Sie meine Website kamagra http://www.pillenpalast.com/


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