Google straft Linkkauf

Im Augenblick kreist das Wort “Russenlinks” in einschlägigen SEO-Kreisen. Und auch wenn die Geschichte schon skurile Züge angenommen hat – (ein selbsternannter Zar schwingt auch schon unaufgefordert sein Szepter) – nein, das ist nicht die Fortsetzung von Wladimir Kaminers Russendisko.

Worum es wirklich geht?  Google stuft Seiten, auf die häufig verlinkt wird als relevant ein,  d.h. sie erscheinen auf den Trefferlisten sehr leicht weit oben.  In der Praxis ist das tatsächlich auch eine gute Meßgröße für die Relevanz einer Seite: Wenn jemand auf eine andere Website linkt, dann hält er sie für informativ oder wichtig oder ähnliches. Kaum jemand verlinkt ohne Sinn auf eine andere Seiten. Wenn jetzt sehr viele auf eine Web-Site linken, dann geht Google davon aus, dass die Website wichtig ist.

Wer bisher die Geduld nicht hatte, sich eine gute Reputation im Netz auf zubauen und bereit war, etwas Geld zu investieren (und ein Auge beim Stichwort “Seriösität” zuzudrücken) – dem stand der Linkkauf offen:

Man wendet sich an jemanden, der seine ausgehenden Links zum Verkauf anbot und Websites oder Webverzeichnisse nur zu diesem Zweck generierte. Besonders häufig waren das Seiten mit dem Länderkennzeichen .ru – daher der Name.

In letzter Zeit häuften sich die Anzeichen dafür, dass Google Methoden entwickelt und eingesetzt hat,  solche Linkkäufe zu entdecken. Und Websites mit Ranking-Verlust abzustrafen, wo Google Linkkäufe vermutet.

Da man natürlich von Google selbst dazu keine Auskünfte bekommt,  muss man schon in detektivischer Kleinarbeit Indizien dafür suchen, die diese neuen Google-Aktivitäten nachzuweisen.

Das ist jetzt Sistrix gelungen : Anhand einiger Beispiele zeigen sie, dass Websites deutlich abrutschen. Der Grund? Sistrix sieht keinen anderen möglichen Grund als bestrafter Linkkauf von osteuropäischen Seiten.

Doch damit sind die  “Russenlinks”  noch lange nicht tot – das ist die Meinung der Sistrix-Macher:

Interessant wird jetzt die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten: war dies eine einmalige und gezielte Aktion gegen diese Art des Linkkaufs oder können wir uns darauf einstellen, dass Google den Kauf von Links in Zukunft sanktioniert und Käufern das Ranking somit deutlich erschwert?

Und bis dahin doch lieber ein wenig Musik.

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Ein Kommentar zu “Google straft Linkkauf”

  1. Loewenherz  on Februar 14th, 2009

    Lustig, da schickst du mir nen Pingback und linkst gleichzeitig auf die Russendisko – wo ich doch glatt ein Fan davon bin :)


Kommentare