Archiv für 'Suchmaschinen-Optimierung für Entscheider'

SEO-Bedarf im Mobile Web

Dass eine Suchmaschinenoptimierung für den Erfolg einer Website ein unumgängliches Thema ist, dürfte wohl bei den meisten großen Unternehmen angekommen sein. Doch im Hinblick auf das mobile Web scheinen die Konzerne das zu vergessen: Eine Studie der Online Marketing Solutions AG hat jetzt herausgefunden, dass nur 14 der 30 DAX-Konzerne Websites für Smartphones anbieten – davon sind lediglich vier SEO-optimiert. Es scheint, als hätten die Unternehmen nicht dazu gelernt: Denn was nützt die schönste Website, wenn sie in den Suchmaschinen nicht auffindbar ist?

Websites für Smartphones verbesserungswürdig

Doch die Mängel der mobilen Websiten beziehen sich nicht nur auf unzureichende SEO-Optimierung. Auch die Wahl der Domainnamen ist mangelhaft, so das Ergebnis der Studie. Nur 50 Prozent der untersuchten Unternehmen verfügen über eine aus SEO-Sicht geeignete Domain. Und auch die Ladegeschwindigkeit der vorhandenen Seiten lässt zu wünschen übrig. Es scheint, als würden die Unternehmen die Websites für Smartphones stark vernachlässigen.

Mobile Web auf dem Vormarsch

Dabei ist die Optimierung der für Smartphone geeignete Webseiten ein wichtiges Zukunftsthema: Nach einer Prognose des Finanzdienstleisters Morgan Stanley werden bis 2014 mehr Menschen mit mobilen Geräten auf das Internet zugreifen als mit PCs. Unternehmen verpassen eine wichtige Chance, wenn sie sich nicht bald mit einem optimalen Webauftritt für Smartphones befassen.

SEO für Facebook – Studie gibt Übersicht über die internen Rankingfaktoren

Bei Facebook etwas zu finden, ist gar nicht so einfach. Normalerweise bewegt man sich ja da auch in bekannten Gewässern: Freunde findet man über Kontakte im realen Leben oder über den (berüchtigten) E-Mail Freunde Finder, Freunde empfehlen einem Seiten oder man kommt über einen Link auf einer Website zum dazugehörigen Facebook-Account.

Und je größer Facebook wird, desto wichtiger wird die Suchfunktion. Doch wenn man die bekannten Pfade verlässt, wird es schwierig, denn die Facebook-Suche folgt ganz anderen Gesetzen als die vertraute Google-Suche.

Welchen? Hier hat sich Martin Weintraub vom aimclearblog die Arbeit gemacht und die interne Facebook-Suche analysiert. Hier die wichtigsten Ergebnisse seiner Studie:

1. Die Rankingfaktoren von Facebook Suggest

Wer bei Facebook einen Buchstaben in die Suchmaske eingibt, bekommt sofort einen Vorschlag für ein Ergebnis, das mit diesem Buchstaben beginnt.

  1. Ganz oben stehen die Freunde, mit dem Keyword im Namen.
  2. Alle Orte auf Facebook, wo der User vor kurzem war.
  3. Dann kommen die Events, an denen der User teilneimmt oder zu denen der User eingeladen ist.
  4. Weniger wichtig sind die Events, an denen die Freunde des Users teilnehmen.
  5. Jetzt erst kommen die Seiten, die dem User “gefallen”.
  6. Dann kommen Seiten, die zu den Keywörtern im Profil des Users passen.
  7. besonders beliebte Seiten, Applikationen usw.

2.  Rankingfaktoren bei der allgemeinen Suche

Sobald der User die Enter-Taste drückt oder auf die Lupe klickt, kommt er auf die allgemeine Suchseite, wo alle Treffer mit dem Suchwort angezeigt werden. Und zwar in dieser Reihenfolge:

  1. Freunde des Users (bzw. Freunde von Freunden) mit dem Suchwort im Namen bzw.
  2. Fanseiten des Users
  3. Fanseiten von Freunden des Users
  4. Erwähnung von Freunden des Users auf Facebook
  5. Posts auf Pinnwänden mit dem Suchwort
  6. Seiten mit einer hohen Fanzahl

Rankingfaktoren von Seiten

Wer auf der Suche nach einer Seite mit entsprechendem Inhalt ist, erhält die Ergebnisse seiner Suche nach folgenden Grundsätzen:

  1. Community-Seiten – vor allem, wenn die Freunde des Users sie betreiben.
  2. Seiten, die dem User bereits “gefallen”.
  3. Seiten, die den Freunden des Users “gefallen”
  4. Seiten mit vielen Fans (manchmal kommen die Seiten mit besonders vielen Fans noch vor Nr. 3)

Insgesamt lassen sich gerade hier die wenigsten Aussagen machen, denn die Ordnung der Trefferliste hängt bei Facebook extrem von den Usergewohnheiten und -vorlieben ab.

Fazit: Die Facebook-Suche ist extrem unhandlich. Sowohl für den Suchenden, denn alles, was aus dem unmittelbaren Netzwerk herausgeht, ist nur schlecht durchsuchbar. Wenn man also nach etwas sucht, dass man selbst oder die Freunde noch nicht kennt, dann wird es schnell unübersichtlich.

Aber auch für die Aufbereitung z. B. von Seiten zur besseren Auffindbarkeit kann man kaum Aussagen machen, außer, dass  das Netzwerk des Users und das, was er bei Facebook tut, viel viel wichtiger ist als das Suchwort.

Social Media vor SEO?

Für idealistische Suchmaschinenoptimierer sicherlich ein NO-GO,  aber in einigen Fällen kann es gerade für kleine und mittlere Unternehmen sinnvoller sein sich zuerst auf Social Media Aktivitäten zu konzentrieren, bevor sich sich der Suchmaschinenoptimierung zu wenden. Jennifer Laycok hat bei Searchengineguide.com erläutert, welche Faktoren dafür sprechen, das Hauptgewicht auf Social Media zu legen:

  1. Das Unternehmen ist neu – und die Unternehmenswebsite auch. Für das Ranking und das Linkgenerieren braucht es einfach Zeit. Hier kann eine gute Social Media Kampagne sehr viel schneller wirksam sein – und natürlich auch Links generieren.
  2. Wenn Sie Produkte verkaufen, die man nicht braucht sondern will. Vor allem bei Produkten in niedrigen Preissegment, wo die Kaufentscheidung schnell fällt und der User sich nicht lange vorher informieren möchte (auch über Google!), sind die “schaut-mal-was-ich-jetzt-habe-ist-das-nicht-toll”-Artikel in Blogs oder in Netzwerken effektiver als eine ausgefeilte Suchstrategie.
  3. Wenn Sie ganz neuartige Produkte verkaufen. Wenn der User nicht weiß, dass es das gibt, kann er nicht danach googlen. Hier ist die Marketing-Strategie vielversprechender, die zunächst die Zielgruppe in den Netzwerken anspricht und das neue Produkt erklärt.

Natürlich kann man aus SEO-Sicht die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn auf Keyword-Analyse oder zumindest On-Page-Optimierung zunächst verzichtet wird. Und selbstverständlich empfehle ich auch immer so früh wie möglich den SEO-Aspekt bei der Entwicklung der Marketingstrategie mit zu denken.  Aber wenn das z.B. aus Budgetgründen nicht möglich ist, ist es doch zumindest hilfreich ein paar Kriterien zu haben, wann es nicht so wehtut mit der Suchmaschinenoptimierung später zu beginnen.

SEO für Videos (2) – 3 neue Tipps von Google

Kleine aktuelle Ergänzung von der Google Webmaster Zentrale zum ersten Teil von SEO für Videos – besonders interessant für diejenigen, die sich entschieden haben ihr Videos selbst zu hosten:

1) Achten Sie darauf, dass die URL des Videos für die Crawler erreichbar ist. Prüfen Sie, ob Ihre robot.txt den Zugriff auf die URLs der Video-Seiten (Content- und Playersseiten und Thumbnail-Seite) erlaubt.

2) Teilen Sie Google mit, in welchen Ländern das Video gespielt werden darf. Mit dem neuen “restriction”-Attribut können Sie bestimmen, in welchen Ländern das Video abgerufen werden darf und in welchen nicht.

3) Zeigen Sie eindeutig an, wenn Sie ein Video wieder von Ihrer Seite entfernt haben. Richten Sie eine gut eingerichtete 404-Fehlerseite ein, wo Sie dem User z.B. alternative Inhalte bieten oder tragen Sie in Ihre Video-Sitemap das Ablaufdatum ein.

Caffeine – neues Google Suchindex-System ist fertig

Caffeine – das neue Google Indexierungssystem hat die Eigenschaften von starkem Kaffee:  Wach bleiben! Die (längeren) Ruhephasen bei der Aktualiserung des Google Search Indexes sind abgeschafft.

Bisher war der Google Index in Bereiche eingeteilt, die in unterschiedlichen Zyklen aktualisiert wurden. Mit dem neuen System kann Google das Web in kleineren Einheiten wesentlich schneller aktualisieren – das bedeutet, dass neue Ergebnisse schneller auf die Ergebnislisten kommen als bisher:

That means you can find fresher information than ever before—no matter when or where it was published. (…) Caffeine provides 50 percent fresher results for web searches than our last index, and it’s the largest collection of web content we’ve offered. (…)

Anders, schneller, größer und besser – ich bin gespannt, was man vom neuen System auf Such- und SEO-Seite bemerken wird.

Ein Top-Argument für SEO

Bei den Sammlungen und den Recherchen zum Userverhalten auf den SERP mit Universal Search bin ich über eine erstaunliches Studienergebnis gestolpert, aus dem man ein Top-Argument für Suchmaschinenotpimierung ableiten kann.

IProspect hat das Verständnis von Usern zur Generierung der SERP beleuchtet:

Please state how much you agree/disagree with the following statement: ‘Seeing a company listed among the top results on a search engine makes me think that the company is a leader within its field.’

39% der User stimmten zu, dass die Unternehmen, die bei Google ganz oben erscheinen, die Branchenführer sind! 42% waren sich nicht ganz sicher und  nur 19% wissen, dass zwischen Markterfolg und Google-Top-Platzierung nicht unbedingt ein direkter Zusammenhang besteht.

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung erhöht also nicht nur den Traffic auf der Website – sondern auch die Reputation der Unternehmen.

Trefferliste – welche Plätze werden geklickt?

Muss es denn unbedingt Platz 1 bei Google sein?  Reicht es auf der ersten Trefferseite (im Fachjargon SERP: Search Engine Results Page) zu landen? Gibt es da einen riesigen Unterschied? Ja, den gibt es – wenn man sich auf die Zahlen und Studien der letzten Jahre verlässt. Das sind die Studien und Untersuchungen, die ich zu diesem Thema gefunden habe:

Cornell-Studie  (2004)

In ihrer Experimental-Studie “Eye-Tracking Analysis of User Behavior in WWW Search” habem Lauren Granka und ihre Kollegen von der Cornell Universität in den USA knapp 400 Suchanfragen von 36 Studenten ausgewertet.  Dazu wurden die Studenten nach der Suche befragt und ihre Augenbewegungen ausgewertet.

Die Ergebnisse der Cornell-Studie in einer Grafik (Quelle: http://www.seoresearcher.com/)

Die Ergebnisse der Cornell-Studie in einer Grafik (Quelle: http://www.seoresearcher.com/)

Die Studie zeigt ganz deutlich, dass die Reihenfolge der Trefferliste in extrem hohem Ausmaß Einfluß auf das Klickverhalten hat. Bei 96% aller Suchanfragen schauten sich die Teilnehmer nur die erste Trefferseite an, kein einziger blätterte die Trefferliste bis zur vierten Seite vor.

Platz 1 und 2 liegen zwar nahe beieinander, was die Aufmerksamkeitsspanne betrifft. Beim Klicken liegt aber Platz 1 mit deutlich über der Hälfte der Zugriffe deutlich vorne.

Sherman/Enquiro: Das F-Schema (2005)

Die Eye-Tracking-Studie der Marketing-Agenturen Enquiro und Did-It hat Googles “Goldenes Dreieck” entdeckt. Die meisten Besucher scannen die Trefferliste in einem F-förmigen Schema – dabei haben alle Teilnehmer den Bereich in der oberen linken Ecke  angeschaut – das goldene Dreieck also.

Hier schauen alle User hin: Das Goldene Dreieck (Quelle: enquiro.com)

Hier schauen alle User hin: Das Goldene Dreieck (Quelle: enquiro.com)

Die AOL-Zahlen (2006)

Die Auswertung der AOL-Zahlen sind die populärsten Argumente für Platz 1 im Web. Ein Zufall, oder besser gesagt ein Unfall, hat zu diesen interessanten Aufschlüssen geführt: Ein Original-Auszug aller Suchanfragen bei AOL war für kurze Zeit im Netz veröffentlicht. Insgesamt konnten 9 Millionen Suchanfragen und 5 Millionen Klicks ausgewertet werden. Hier die Ergebnisse:

Platz 1 ist entscheidend - das zeigen die AOL-Daten

Platz 1 ist entscheidend - das zeigen die AOL-Daten

Die Daten zeigen, die große Überlegenheit von Platz 1. 42, 3 % der User klicken ihn an, nur noch knapp 12 % entscheiden sich für Platz 2 und noch 8,5 % für Platz 3. Interessanterweise liegt Platz 10 ganz knapp vor Platz 9. Was aus der Grafik nicht ersichtlich wird, ist, dass 90% des Traffics auf der ersten Seite bleibt.

Pan et al (2007)

Unter dem schönen Namen “In Google We Trust: Users’ Decisions on Rank, Position, and Relevance” haben Bing Pan und seine Kollegen bei einer Eyetracking-Studie nachgewiesen, dass die Probanden lieber auf die ersten Ränge klickten als auf die folgenden – sogar wenn die Treffer auf den ersten Plätzen weniger relevant waren.

Die Abweichungen in der Verweildauer zwischen Platz 1 und 2 sind nicht so groß, wie die Klickrate.

Die Abweichungen in der Verweildauer zwischen Platz 1 und 2 sind nicht so groß, wie die Klickrate.

Wunderman (2007)

Where do the clicks go?” fragten sich die Experten der Agentur Wunderman und kamen – wohl auf Basis ihrer Kundendaten – zu dieser Antwort:  Platz 1 der Trefferliste liegt ganz vorne, dann folgt der erste Treffer der Anzeigen, die oberhalb eingeblendet werden.

Auch mit Anzeigen, Rang 1 bleibt auch bei den Klickzahlen mit großem Abstand Gewinner

Auch mit Anzeigen, Rang 1 bleibt auch bei den Klickzahlen mit großem Abstand Gewinner.

Eye tracking and online search: Lessons learned and challenges ahead (2008)

Im Zentrum dieser Studie – bei der wieder U.S. Studenten als Probanden hinzugezogen wurden – stand der Vergleich zwischen dem Klickverhalten bei den SERPs von Google und Yahoo. Große Abweichungen wurden nicht festgestellt – interessant ist die Feststellung, dass die User lieber die Suchanfrage verändern, wenn sie die gewünschte Information nicht finden, statt auf der Trefferseite weiter zu blättern.

FAZIT

Bis auf die AOL-Zahlen sind die Studien methodisch nicht besonders hochwertig – vor allem die geringe Suchanfragen-Anzahl und die sehr einseitige Zusammensetzung der Probanden ist sicher problematisch. Erstaunlich ist jedoch die hohe Übereinstimmung der Ergebnisse. Was ich besonders interessant fand:

  1. Es gibt ein unerschütterliches Vertrauen in die Sortierung der Trefferliste
  2. Aufmerksamkeit und Klicken korrelieren nicht unbedingt – Eytracking-Ergebnisse sind mit gewisser Vorsicht zu bewerten.
  3. Ja, es muss Platz 1 sein.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, welchen Einfluß die Bilder, Videos und  Einblendungen der Universal Search auf das Klickverhalten haben.

Die Goldene Regel für erfolgreiches SEM

Heute verrate ich Ihnen die Goldene Regel für erfolgreiches SEM. Sie ist ganz einfach. Es geht nicht um komplexe Auswahlverfahren für  die richtigen Keywords, nicht um Feinabstimmung beim Wording der Anzeige – auch nicht um den Aufbau der Landing Page.

Entscheidend für eine erfolgreiche Anzeige ist: Achten Sie darauf, dass die Landing Page funktioniert -  sonst kann Sie die Anzeige sehr viel Geld kosten ohne auch nur eine Conversion zu generieren.

Ein Witz, natürlich – aber nicht ohne Realitätsbezug:  Das ist die Trefferseite von Google nach der Eingabe des Suchbegriffs “Opel Insignia Kombi”:

Eine sehr gute Ausgangslage für das Klicken: Der 1.Platz im oberen Anzeigenbereich

Eine sehr gute Ausgangslage für das Klicken: Der 1.Platz im oberen Anzeigenbereich

Und das bekommt der User zu sehen, wenn er die Anzeige anklickt:

Die Landing Page ist ziemlich trostlos.

Die Landing Page ist ziemlich trostlos.

Das ist keine Momentaufnahme, sondern zumindest einen halben Tag schon so. Mal schauen, wie lange Opel hier braucht…

Meet’n'greet – SEO auf der Internet-World

Am 13. und 14. April 2010 findet die Internet-World statt. Ich habe mich umgeschaut und rausgesucht wer und was zur Internet-World mit dem Thema SEO im Schwerpunkt präsent sein wird….


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Suchmaschinen international : Russland

Ist Russland Googles nächste Schwachstelle?, fragt sich Evgeny Morozov, Internet- und Russland-Experte. Anlass dafür sind News aus Moskau, dass die Regierung eine nationale Suchmaschine plane. Die Regierung möchte keine kleinen Brötchen backen, sondern über 100 Millionen Doller in ein Projekt investieren, an dem ausländische Investoren sich nicht beteiligen dürfen.

Wer die Zahlen aus Russland kennt, der sieht einen solchen Vorstoss nicht als Affront gegen Google, sondern gegen Yandex, der erfolgreichen russischen Suchmaschine. Sie hält 62, 8 %of  der Marktanteile, Google kommt nur auf 21, 9 % . Mit Mail.ru (8,4%) und Rambler (3%)  gestaltet sich die russische Suchmaschinenlandschaft weniger öde als z.B. die deutsche.

Doch Google scheint die algorithmischen Schwierigkeiten überwunden zu haben, denn sein Anteil an den Suchanfragen russischer User ist von ungefähr 6% auf aktuelle über 1/5 gestiegen.

Und genau dieses Wachstum, so Morotov, passe der russischen Regierung nichts. Yandex ist eines der wenigen sehr erfolgreichen russischen Unternehmen und sei sicher nicht Zielscheibe der Aktivitäten. Vielmehr soll ein erfolgreicher Google-Konkurrent auf den Markt kommen. Politische Motivationen mal ganz außen vor gelassen.

Spannend, oder? Um die Entwicklungen in Russland und anderswo besser zu verfolgen, habe ich die Seite “Suchmaschinen international: aktuelle Zahlen” in diesem Blog angelegt. Hier stelle ich regelmäßig die aktuellen Zahlen aus Deutschland, USA, Russland und China zusammen.