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Warum SEO wirklich wichtig ist

Lange Zeit hat es danach ausgesehen, dass sich die Suchmaschinenoptimierung als Branche etabliert hat. Die Diskussionen kreisen um Qualitätsprüfsiegel, man hinterfragt nicht mehr die Daseinsberechtigung.

Doch in den USA wird wieder quergeschossen – der in den USA berühmte Blogger Derek Powazek (1,5 Millionen Treffer bei Google) hat in einem Post Suchmaschinenoptimierer als Spammer, Übeltäter und Opportunisten beschimpft:

Look under the hood of any SEO plan and you’ll find advice like this: make sure to use keywords in the headline, use proper formatting, provide summaries of the content, include links to relevant information. All of this is a good idea, and none of it is a secret. It’s so obvious, anyone who pays for it is a fool.

Jeder, der für SEO zahlt, ein Narr? Das ließen die etablierten SEOs natürlich nicht auf sich sitzen – Kommentare und offene Briefe folgten. Und die brachten einige interessante Aspekte PRO SEO – wie z.B. Arthur Colemann von Aboutonlinematters. Er  betont den deutlichen Unterschied zwischen User- und Suchmaschinennutzen, um die SEOs als essentielle Experten zu positionieren. Und er hat einige interessante Argumente, warum SEO wirklich wichtig ist:

1) Metadaten gibt es nur, weil es Suchmaschinen gibt.  User brauchen sie kaum.  Die Pflege der Meta-Tags ist die simpelste Form der Suchmaschinenoptimierung. Meistens ist die Marketing-Abteilung dafür zuständig. Doch wieviele Marketing-Fachleute wissen, wie die Suchmaschinen mit Meta-Tags umgehen? Und dass beim Title-Tag nach 65 Zeichen Schluss ist und die Benennung der Backlinks eine ausgesprochen wichtige Rolle spielt?
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Unzufriedenheit mit SEO-Agenturen – hilft ein SEO-Prüfsiegel?

Die (einigermaßen) gute Nachricht zuerst: Suchmaschinenoptimierung ist in den Unternehmen ein Thema. Das zeigt eine Studie, die die SEO-Agentur Sumanauten  GmbH im Juli und August 2009 durchgeführt haben. Über tausend Führungskräfte aus unterschiedlichen unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. Ein Drittel der Unternehmen betreiben aktiv SEO, bei den großen Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter) liegt die Quote sogar bei über 90%.

Doch nur die Hälfte von Ihnen sind mit den Resultaten der SEO-Aktivitäten zufrieden - vor allem weil die eingesetzten Mittel nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Die Enttäuschung geht soweit, dass die Suchmaschinenoptimierung in einigen Unternehmen wieder aufgegeben wurde: 37% der Unternehmen, die zur Zeit keine SEO-Aktvitäten betreiben, haben vorher schon (schlechte)  Erfahrungen mit SEO in der Praxis gemacht.

Funktioniert SEO nicht, ober haben die Unternehmen die falschen Agenturen beauftragt? Viele Suchmaschinenoptimierer bieten ihre Dienste an und den Unternehmen fällt es schwer, herauszufinden, welche von Ihnen tatäschlich gute Ergebnisse bringt. Der Auswahlprozess ist zeitaufwändig und erfordert eine gewisse Einarbeitung in den SEO-Themenkomplex – wie der seo-gold 2-Teiler “SEO-Agenturen – so finden Sie die richtige” zeigt.

Könnte ein SEO-Prüfsiegel hier Abhilfe schaffen? In SEO-Kreisen wird eine solche Zertifizierung gerade intensiv diskutiert. Ein Zertifikat vom Bundesverband der digitalen Wirtschaft existiert bereits – hat sich jedoch noch nicht durchgesetzt. Es gibt zwar Kritik am Konzept – doch ein Ruf nach einem Qualitätsprüfsiegel wird deutlich lauter (jetzt stimmen auch die Suchmaschinenoptimierer ein).

Doch es bleiben Fragen: Was soll geprüft werden? Und wer soll prüfen? Haben Sie Ideen?

SEO Agenturen – so finden Sie die richtige (Teil 1)

Sie haben ein Budget, das Sie in die Suchmaschinenoptmierung investieren wollen.  Ein Inhouse-SEO erscheint Ihnen zu hoch gegriffen, brauchen eine SEO-Agentur oder einen freien Suchmaschinenoptimierer.

Das Angebot ist groß – Google spuckt beim Suchwort “SEO Agentur” 440.000 Treffer aus – doch wie finden Sie eine Agentur, die gute Arbeit leistet und zu Ihrem Unternehmen passt?

Das ist gar nicht so einfach, denn gerade in diesem Bereich gibt es weiße und schwarze (vielleicht auch graue) Schafe. Und die kann man auf den ersten Blick nicht unbedingt auseinander halten.

Zunächst die groben Kriterien, um richtige Mißgriffe zu vermeiden, bevor Sie zum Telefonhörer greifen:

  • streichen Sie die Agenturen mit Platzierungsgarantie - garantiert wird hier höchstens Unseriösität
  • Wie sichtbar ist die Agentur im Netz – gelingt ihr eine gute Platzierung bei  Google für sich selbst? Nein, nicht mit dem Firmennamen suchen.
  • Wie sieht die Website aus? Hier gelten die wichtigsten Regeln für die Glaubwürdigkeit, die ich bei text-gold und hier zusammengestellt habe.  Neben Sie vor allem die “Über”-Seite in Augenschein – zu aufgeblasene Jobtitel sollten Sie abschrecken.

Sie haben eine Vorauswahl getroffen oder ist Ihnen eine Agentur empfohlen worden? Schön – jetzt können Sie loslegen und die Kandidaten ihrer engeren Auswahl auf Herz und Nieren prüfen.

Bei der ganzen Suche Sie sind nicht ganz schutzlos – wie ein Urteil des Amtsgerichts Düsseldorf vom 17.07.08 – zeigt (via SEO Scene):

Leitsatz:

1. Ein Unternehmen hat keinen Vergütungsanspruch aus einem Internet-Dienstleistungsvertrag, wenn es Zusagen macht und Gestaltungsmöglichkeiten in Aussicht stellt (hier: Suchmaschinenoptimierung), die es nicht erfüllt.

2. Sichert ein Unternehmen seinem Kunden zu, dass er bei Eingabe bestimmter Suchwörter durchgängig unter den ersten zehn Treffern bei Google platziert ist, reicht es für die vertragliche Erfüllung nicht aus, wenn der Kunde nur bei Kombination von verschiedenen Suchwörtern entsprechend positioniert ist. Geschuldet ist die Platzierung für einzelne Suchbegriffe.
(Quelle: Suchmaschinen & Recht)

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen.

(Fortsetzung folgt)

SEO Agenturen – so finden Sie die richtige (Teil 2)

Wenn Sie in einem ersten Schritt die Spreu vom Weizen getrennt haben oder eine oder mehrere SEO- oder SEM-Agenturen empfohlen bekommen haben – dann müssen Sie noch einmal genauer hinschauen. Sie werden ja mit dem neuen Suchmaschinenoptimierer eine Weile zusammenarbeiten. Doch wie finden Sie heraus, ob’s wirklich passt?

Genau, im Zweifelsfall können Sie Google fragen. Geben Sie diesmal aber nichts in die Suchmaske ein, sondern konsultieren Sie den Google Webmasters Guide.

Hier die Fragen – die Google an die Agentur stellen würde mit ein paar Anmerkungen von mir (und Lee Oden):
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