On-Page Optimierung: Was ist Fakt und was ist Mythos?

Wenn man die Diskussionen um Ranking Faktoren verfolgt, entsteht leicht der Eindruck, dass einige SEOs sich Theorien zusammenbasteln, die eher auf Beobachtungen beruhen als auf handfesten Fakten. Jetzt hat die SEO-Agentur Northcutt ein Tool entwickelt, dass transparent macht, welche Ranking-Faktoren Seifenblasen und welche wirklich ernst zu nehmen sind. Als Indikatoren für die Seriosität gelten: Patente, Aussagen von Google selbst (oder einem Team-Mitglied) und Überprüfungen mit echtem wissenschaftlichen Ansatz. Dazwischen gibt eis eine Reihe von Ranking-Faktoren, für die keiner der Indikatoren zutrifft, die aber wahrscheinlich trotzdem wirklich von Google beachtet werden .

Hier die On-Page Ranking Faktoren die eindeutig Fakten sind, die sollten Sie auf jeden Fall bei der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen:

  • Keyword in der URL
  • Keyword im Title Tag (erscheint dann häufig als Snippet in der Trefferliste)
  • Alter des Content. Für viele Suchabfragen gilt, je älter desto besser!Bei Suchanfragen, die sich auf aktuelle Ereignisse oder Dinge beziehen, wie z.B. ” I Phone 6 S”, hat die “Frische” des Content mehr Gewicht.
  • Keywords, die typographisch herausgehoben sind (gefettet oder kursiv)
  • Alt Tag – vor allem wichtig bei der Bildersuche.
  • Ankertext bei internen Links
  • Kluge Website-Architektur, so dass der PageRank einer Website gut an die Unterseiten weitergegeben wird.
  • Kluge ausgehende Links: Links zu anderen seriösen Seiten werden als Qualitätsmerkmal gewertet.
  • Mobilfreundlichkeit einer Website

Diese Faktoren sind auch wichtig für die Suchmaschinenoptimierung (sind aber nicht über die oben genannten Indikatoren belegt):

  • Die Keyworddichte hat es nicht in die Fakts geschafft, obwohl es eine Zeit gab, in der sie entscheidend war. Auch die Bedeutung des WDF*IDF Faktors ist nicht gesichert, aber dennoch sehr wahrscheinlich.
  • Ebenso bedeutsam ist die Verwendung von Keywords in Überschriften (vor allem H1) – nur weil es keine konkrete Aussage von Seiten von Google gibt, heißt es nicht, dass es keine Rolle spielt. Es ist sinnvoll weiter die Keywords in den Überschriften zu platzieren.
  • Keywords zu Beginn des Textes – es bleibt dabei: Die Schlüsselkeywords sollten im sichtbaren Bereich der Website über dem “Knick” zu finden sein.
  • Die Nähe zwischen Keywords. Lautet die Suchanfrage etwa “Tanzen Stuttgart”, dann ist es sinnvoller, wenn die zwei Wörter nahe zusammen stehen und nicht z.B. in unterschiedlichen Absätzen zu finden sind.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler mag Google auch nicht. Korrekte Seiten ranken höher.
  • Verwendung unterschiedlicher Formate. Die Bereitstellung von Videos wirkt sich positiv aus.
  • Gute Texte: Die passenden Phrasen und Sätze mit dem richtigen Vokabular kann Google jetzt immer besser von Texten unterscheiden, in denen einfach die Schlüsselwörter in der richtigen Dichte gestreut wurden.
  • Gute Inhalte: Es sieht auch so aus, als ob Google jetzt wirklich in der Lage ist “nützlichen” Content über Vergleiche herauszufiltern. Google spürt nicht nur “Duplicate Content” auf, sondern kann auch qualitative Aussagen wie “beschreibend”, “einzigartig” u.ä. treffen.

Sie brauchen sich für folgende Ranking Faktoren keine Gedanken mehr zu machen :

  • Meta Keywords – sie spielen definitiv keine Rolle (mehr).
  • Keywords in der Meta Description sind für das Ranking irrelevant. .
  • Der Einsatz von Google Analytics oder den Google Webmaster Tools wirkt sich nicht aus.
  • Auch der Autor, der eine Weile als Autorität gewertet wurde, ist inzwischen unwichtig.

Und jetzt zu den negativen Faktoren – Das sollen Sie auf jeden Fall unterlassen:

  • Doppelter Content auf eigenen und fremden Seiten
  • Weiße Schrift auf weißem Grund – alte Hasen erinnern sich noch.
  • Versteckte Links
  • Verstöße gegen das Copyright
  • Fehler in der internen Verlinkung
  • Zu viele Fettungen oder andere Auszeichnungen
  • Text in Bildern oder Videos(kann Google nicht lesen)
  • Content in Frames