Archiv für März, 2012

Evolution SEO

Es ist mal wieder soweit: Aus der Google-Zentrale dringt die Nachricht von einem kommenden Update und prompt wird das Überleben der Suchmaschinenoptimierung in Frage gestellt. So fragt contentmanager.de beispielsweise, ob SEO überflüssig sei, relativiert dies aber im Artikel. Durch das Update sollen Seiten bestraft werden, die es mit der Optimierung übertrieben haben. Solche, die beispielsweise Keyword-Spamming betreiben oder riesige Linksammlungen aufgebaut haben. Das Originalstatement von Google Mitarbeiter Matt Cutts lautet:

We are trying to level the playing field a bit. All those people doing, for lack of a better word, over optimization or overly SEO – versus those making great content and great site. We are trying to make GoogleBot smarter, make our relevance better, and we are also looking for those who abuse it, like too many keywords on a page, or exchange way too many links or go well beyond what you normally expect. We have several engineers on my team working on this right now.

Irgendwoher kommt mir das bekannt vor.

Panda-Update die Zweite

Ja, da war was. Schon beim Panda-Update im letzten Sommer ging es genau darum: Qualitativ hochwertige Seiten sollten damals vom Google-Update profitieren. Also solche Seiten, deren Content vorrangig auf den Leser ausgelegt ist, nicht auf die Suchmaschine. Eine an sich begrüßenswerte Entwicklung, die uns hoffentlich den ein oder anderen Treffer ohne wirklichen Mehrwert erspart. Die Ankündigung von Matt Cutts ist in meinen Augen weniger als erschütternder Einschnitt in die Arbeitsweise der SEOs zu sehen, als vielmehr als der Fortschritt eines Entwicklungsprozesses. Genauswenig ist mit dem Aussterben einer kompletten Zunft zu rechnen.

Survival of the fittest?

Wie ist man aber am besten gerüstet für die fortschreitende SEO-Evolution? Ganz offensichtlich ist es nicht „The strongest SEO in the world“, also derjenige, der die meiste Zeit und das meiste Geld in die Umsetzung von SEO-Maßnahmen investiert, der die Nase vorn hat.

Strategie 1: Userfreundlichkeit

Wer sich bei Auswahl, Aufbereitung und Strukturierung der Inhalte stärker am User orientiert  und weniger an der Suchmaschine, dessen Seiten dürften gute Überlebenschancen im Google-Ranking haben. Zu dieser Userfreundlichkeit gehört aber auch, sich mit den Sucheingaben der User zu beschäftigen und die Bedürfnisse, die der Kunde darüber kommuniziert beim Namen zu nennen. SEO-Beraterin Astrid Staats meint gegenüber contentmanager.de, es müsse die Sprache der User gesprochen werden.

Strategie 2: Neue Lebensräume aufsuchen

Google ist nicht die einzige Suchmaschine, auch wenn es mitunter so wirken mag. Wen die häufigen und undurchsichtigen Updates, des unbestrittenen Marktführers ärgern, der sollte beginnen sich mit anderen Suchmaschinen zu beschäftigen. „Sich langsam aber sicher gegen die bisher sichtbarste Suchmaschine formieren“ das nennt Karl Kratz in seinem Blog als Reaktionsmöglichkeit auf das SEO-Abstrafen. Eine vermehrte Userakzeptanz wäre aber natürlich wünschenswert, um über diese Strategie wirklich Besucher auf die Seite zu holen. Und warum nicht bei sich selbst anfangen und die eigene Suchmaschinennutzung hinterfragen.

Strategie 3: Soziale Einbindung

Dem Thema Auffindbarkeit kann man sich über einen zweiten Weg nähren: Stärken Sie die soziale Einbindung Ihrer Inhalte. Geben Sie Benutzern einen Anlass Ihre Seite zu teilen oder zu „liken“. Damit werden zum einen die Inhalte weiterverteilt, die Sichtbarkeit wird erhöht und zum anderen haben die sogenannten „Social Signals“  einen Einfluss auf das Google Ranking, wie eine aktuelle Searchmetrics-Studie zeigt.

Offen für Neues

Als allgemeine strategische Stoßrichtung kann für die Zukunft gelten, dass wir Google und den laufenden Updates etwas weniger Aufmerksamkeit schenken und das tun, was unserer Art entspricht. Denn SEOs sind nicht nicht als Google-Optimierer angetreten, sondern als Suchmaschinenoptimierer. Webmaster und Seitenbetreiber bauen Seiten und Inhalte für dieUser und, ja, vielleicht auch ein bisschen, um das eigene Können unter Beweis zu stellen, nicht jedoch für Google. Und Ziel ist es, dass diese Seiten sichtbar, auffinbar sind, das bedeutet aber nicht zwingend, dass sie auf Platz 1 bei Google stehen müssen.

 

 

Der Textautomat ist da!

Online! Der Textautomat ist da. Mit der Produktkategorie Mobiltelefone ist der Textautomat gestartet. SEOs und Affiliates werden damit ihre Freude haben.

  • Unique Content
  • Für’s Linkbuildng können zu jedem Produkt auch mehrere Texte geliefert werden.
  • Sekundenschnell – ohne Textstress ;)

Jetzt können Interessierte für 2,50 EUR Texte kaufen. Und so funktioniert es:

  1. Beim Textautomat anmelden.
  2. Produkte aus der Datenbank mit Bezeichnung, ASIN oder EAN auswählen.
  3. Die gewünschte Keyword-Dichte eingeben.
  4. Den Auftrag starten und mit Paypal bezahlen.

Nach ca. 30 Sek. werden die Texte ausgeliefert.

Hintergrundinfos zum Textautomat gibt’s in einem Video von Saim Alkan. Er erläutert die Idee näher.

Der Textauomat ist schlau, schnell und saugünstig

Die generierten Text gehen weit über Text-Spinning und die anderen Ideen der SEO-Textautomatisierung hinaus. Das Regelwerk der deutschenGrammatik ist hinterlegt und in jedem Satz werden Genus, Casus und Numerus berechnet. Dadurch ergeben sich flüssige Sätze, semantisch wertvoll und am Leser orientiert.

Kein dummes SEO-Gewäsch und schon gar kein Text, der aus der Feder eines Aushilfstexters stammt. Nicht nur wegen des günstigen Preises ist das Angebot deutlich interessanter als handgeschrieben Angebote von Mitbewerbern.

Entscheidend im SEO-Umfeld ist die Geschwindigkeit – während der eine SEO noch auf seine Texte von einem Disenstleister wartet, ist der Textautomat-SEO mit seinem Text schon indiziert und rankt. ;)

Die Qualität des Textautomat läßt sich leicht feststellen. Entweder einen Text für 2,50 EUR bestellen und prüfen oder aus der Beta-Version einen Text vom Textautomat lesen und sich selbst ein Urteil bilden.

Noch ein Hinweis. Am Dienstag, 6.3.2012,  werde ich im Rahmen der Webciety auf der CeBit sprechen. Ein paar Kostproben bringe ich mit.