Doppelter Content gefällt eigentlich niemanden: Dem suchenden User nicht, denn schließlich will er keine 15 Treffer mit demselben Inhalt. Den Suchmaschinen erschwert er das Indizieren, weil sie nur die “Originalversion” aufnehmen wollen. Und die Web-Site-Betreibern fürchten Ranking-Verluste von Seiten der Suchmaschinenbetreiber.
Doch lässt sich doppelter Content in einigen Fälllen einfach nicht vermeiden: Gerade in Online-Shops ergeben sich durch Sortierfunktionen und unterschiedliche ID-Sessions immer wieder neue URLs für diesselben Inhalte.
Jetzt haben sich die drei großen Suchmaschinenbetreiber Google, Yahoo und Microsoft auf einen gemeinsamen Vorschlag geeinigt: Beim Programmieren sollen die Website-Betreiber angeben, welche Seite die maßgebliche sein soll.
Im header kann ein link-tag gesetzt werden, der den Suchmaschinen so weiterhilft:
<link rel=”canonical” href=”http://www.example.com/products” />
Die “Originalseite” ist also in diesem Fall, die Kategorie “products” auf der Beispiel-Website. Damit entbindet der Website-Betreiber die Suchmaschinen vor dem schwierigen Problem, diese Art von doppeltem Content richtig zu bewerten.
Das funktioniert aber nur für Content auf derselben Domain – und löst damit das Grundproblem “doppelter Content” nicht wirklich.
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